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FAQ - Fragen und Antworten

FAQ - Fragen und Antworten

Was ist Adblue®

Antwort:

AdBlue® ist der Markenname einer speziellen Harnstofflösung, mit der technischen Bezeichnung „Harnstoff AUS 32“ zur Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren. Die Flüssigkeit wird durch das Lösen von hochreinem Harnstoff in demineralisiertem Wasser hergestellt. Der Harnstoffanteil liegt dabei nach den ISO-Normen 22241-1 bis 4 bei 32,5% (Normbereich 31,8 – 33,2).

Die Rechte für den Markennamen AdBlue® liegen beim Verband der Automobilindustrie e.V. (Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)), der sich die Marke in alle relevanten KFZ Märkten hat schützen lassen. In anderen Bereichen der Erde sind aber auch andere Bezeichnungen gängig, in Nordamerika etwa Diesel Exhaust Fluid (DEF).

AdBlue® ist wasserklar, ungiftig und umweltverträglich. Es hat seinen Gefrierpunkt bei -11 Grad und eine Zersetzung bei 60 Grad. Gefrorenes AdBlue® nimmt keinen Schaden und kann daher wieder verwendet werden, sobald es aufgetaut ist.

Die Qualität von AdBlue® (Harnstoff AUS 32) ist für die problemlose Verwendung in Kfz außerordentlich wichtig, daher sind die Anforderungen in den ISO-Normen 22241-1 bis 4 festgelegt. Diese Standards sind von allen Lizenznehmern des Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) uneingeschränkt zu beachten. Hersteller von Harnstoff, die eine Lizenz vom Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) erwerben müssen, sind verpflichtet, vorher ein Qualitätsaudit für ihre Produktionsanlage und das Vertriebssystem beim Verband der Automobilindustrie e.V. (Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)-QMC zu beantragen.

Wie wird AdBlue® verwendet?

Antwort:

AdBlue® wird im Fahrzeug in einem separaten Tank bevorratet. Es wird nicht dem Motor zugeführt und hat keinerlei Zusammenhang mit dem Verbrennungsprozess, sondern wird mittels Injektor oder Pumpe in den Abgasstrom geleitet.

Hier kommt es im SCR Katalysator zu der bereits beschriebenen chemischen Trennung der Stickoxide in Stickstoff und Wasser, wodurch der zur Erfüllung der Euro-6-Norm wichtige Ausstoß der Stickoxide erheblich minimiert wird.